KLEINE FEINE VERANSTALTUNGEN MIT VIEL INTIMITÄT

 

Die musigbörse und das wörkshophusteam treten in loser Folge als Veranstalter auf. In den allermeisten Fällen erheben wir dabei keinen festen Eintrittspreis. Mit einer Kollekte wollen wir dafür die Eigenverantwortung der Konsumenten den Künstlerinnen und Künstler gegenüber in Erinnerung rufen.

 

Was auf einer Bühne vorgetragen wird, ist immer momentanes Endprodukt, und zeigt nie die vorangehende harte, zeitaufwendige Arbeit, die dem Publikum schlussendlich als Leichtigkeit präsentiert wird.

 

Wir sind überzeugt, dass ein aktiv zuhörendes Publikum bereit ist, Künstlerinnen und Künstler auch in Form einer Kollekte gebührend zu entschädigen.

 



Hier im wörki am 1.Februar 2018, 20.00h

 

Alle Details findest du unter:

www.karen-anders.com


 

SEGANTINI QUARTETT - 3. Februar, 17.00h

 

 Nachdem der erste Geiger Antonio Pellegrini und der Bratschist Fabio Marano viele Jahre lang intensiv im Pellegrini- Quartett zusammen gespielt hatten, entschieden sie sich nach der Auflösung dieses Quartetts im Jahr 2014 mit neuen Partnern ihre Quartettleidenschaft weiter zu verfolgen. Mit den ebenfalls langjährigen Kammermusikpartnern Marianne Aeschbacher und Tobias Moster zusammen gründeten sie im Januar 2015 das SEGANTINI  QUARTETT.

 

 Als letztes der drei späten Schubertquartette spielt das Segantini Quartett im diesjährigen Programm das sogenannte „Rosamunde“ -Quartett in a-moll und kombiniert es mit dem Quartett in cis-moll op.131 von Beethoven, seiner zweitletzten Komposition überhaupt.

 

Nur zwei Jahre trennen die beiden Werke voneinander, doch welche riesige innere Distanz: hier das Werk des noch jungen Schubert, der aber schon um seinen frühen Tod weiss und so eine zerbrechliche Musik schreibt, immer auf dem Grat balancierend zwischen lebensbejahender Schönheit und den Abgründen, welche sich vor ihm auftun. Und dort der taube Meister, der sich von der Welt zurückgezogen hat und sich ohne Rücksicht auf Konventionen mit ausschweifender Fantasie auf kompositorische Gebiete wagt, die weit in die Zukunft weisen.

 

Richard Wagner schrieb zum 1. Satz des op.131: …„ wohl das Schwermütigste, was je in Tönen ausgesagt worden ist….Doch zugleich ein Bussgebet……“;

und zum 7. Satz : „ Das ist der Tanz der Welt selbst: wilde Lust, schmerzliche Klage….“

 

Zwischen diesen beiden Werken folgen Anton Webern`s  6 Bagatellen op. 9 aus dem Jahr 1911.  Anton Weber schrieb über sie „ …vielleicht das Kürzeste, das es in der Musik bis jetzt gegeben hat… „. Die 6 Stücke, jedes ca. 2 min. lang, komprimieren  ausdrucksstarke, expressive  Gefühle zu essenziellen Gesten.

 

 

Antonio Pellegrini erhielt seine wichtigste  Musikausbildung in Mailand beim Primarius des Quartetto Italiano: Paolo Borciani. Vor der Gründung des Pellegrini- Quartetts 1989 spielte er als Kammermusiker und Solist in verschiedenen Formationen wie dem Ensemble modern oder dem Ensemble 13. In den 25 Jahren des Bestehens des  Pellegrini- Quartett sind viele CD Einspielungen entstanden. Bis 2016 unterrichtete Antonio Pellegrini an der Musikakademie Basel.

 

Marianne Aeschbacher studierte bei Eva Zurbrügg in Bern und bei Hansheinz Schneeberger in Basel. Lange Zeit war sie Konzertmeisterin der Basel Sinfonietta, des Ensemble Phönix Basel und des Kammerensembles La Strimpellata Bern. Von 2002 – 2015 war sie Mitglied des Kammerorchester Basel. M.A. unterrichtet an der Musik- und Musikhochschule Basel.

 

Fabio Marano erhielt seine Ausbildung am Conservatorio S. Cecilia in Rom. Studium in Würzburg bei Rainer Schmidt. Mitglied der Nürnberger Symphoniker und des Pellegrini- Quartetts von 1999 – 2014. Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern Frankfurt, dem SWR Sinfonieorchester und dem Collegium Novum Zürich.

Seit 2003 unterrichtet er eine eigene Klasse an der Hochschule in Karlsruhe.

 

Tobias Moster studierte in Frankfurt, Basel und Lyon u.a. bei Thomas Demenga. Er ist als Solist und Kammermusiker tätig. Mitglied des Ensembles Aequatuor, welches sich mit Uraufführungen- auch moderner Opern- profiliert und der preart soloists, welche sich im Austausch mit Musikern aus Osteuropa engagieren und 2015 das Werkjahr der Stadt Zürich zugesprochen bekam. 2015 Mitgründer des SegantiniQuartetts.

T.M. unterrichtet an der Musikschule Konservatorium Zürich.

 

Eintritt frei - Kollekte

 


 

NENEH SEJE DINA - 15. Februar, 20.00h

 Weltmusik vom feinsten…

 

Nenehs Musik ist ein musikalischer Leckerbissen. Sie schlägt eine Brücke von der geistigen zur irdischen Welt, ist eine Art musikalischer Regenbogen, alttestamentarisch gesungen.

 

Die archaischen, verspielten und zugleich sanften Klänge erinnern an viele Kulturen, die Sprache jedoch ist nicht von dieser Welt. Diese Musik macht hörbar wofür Worte nicht ausreichen und sie dringt unmittelbar zum Herzen.

Verspielte Perkussion, eine tiefe balsamische Stimme, träumerisches Akkordeon, herzberührende Violine, groovige Gitarre, ein perfektes, weltmusikalisches Menü aus einem Land das es nicht gibt…

So hilft seje dina, den Kopf abzuschalten und entspannt zu geniessen.

Website / Hörproben / Video:      http://www.nenehmusic.ch/music/

 

Neneh Alexandrovic  Gesang

Samuel Herren  Percussion

Tom Tafel  Accordeon

Claude Bowald  Gitarre

Chrigu Rechsteiner  Geige Bass

 

Eintritt frei - Kollekte

 


MEIN ONKEL WILL -16.März, 20.00h

Lesung mit Franz A. Koch -

Musikalische Umrahmung: Hansruedi Egli

 

Willy ist erst neun, doch er steckt bereits in einer fetten Krise. Mutlos schleppt er sich durchs Leben neben seiner alleinerziehenden Mutter, die wenig Zeit für ihn hat. Wenn Mama nach ihm ruft, verkriecht er sich mit einer Tüte Chips vor den Fernseher.

Da meldet sich Will, ein vor Jahrzehnten verstorbener, lebenskluger Onkel. Will mischt sich ins Leben seines Neffen ein und hilft ihm auf die Beine. Der kleine Willy streckt sich und beginnt, sich wichtigen Fragen zu stellen. Die Antworten, die unweigerlich folgen, setzt er beherzt in seinem Alltag um.

Eine zauberhaft leicht erzahlte Geschichte voller Weisheit, Fussballtricks und überraschenden Einsichten. Eine Erzahlung, die auch Erwachsenen Mut macht, das Steuer ihres Lebens in die Hand zu nehmen und der eigenen Bestimmung zu folgen.

 

Der Autor Franz A. Koch

arbeitete nach seinem Universitätsabschluss in Psychologie, Gehirnforschung und Religionsgeschichte erst bei einem Naturheiler. Dann führte er viele Jahre eine psychologisch-therapeutische Praxis, leitete zahlreiche Seminare und Workshops in verschiedenen Ländern, lernte immer wieder von Lehrern und Meistern, Kulturen und Traditionen. Heute ist er in der Schweiz als psychologischer Unternehmens- und Erfolgsberater sowie als Coach tätig.

www.transnavigator.ch

 

Eintritt frei - Kollekte

 

Franz A. Koch hat mit "Mein Onkel Will" mein Herz tief berührt. Einer spontanen Eingebung folgend, fragte ich ihn an, ob er für eine Lesung ins wörkshophus kommen würde, und ob ich diese musikalisch umrahmen dürfe. Und genauso spontan hat er ja gesagt. Was für eine Freude